Kulturreise des TVH-Reiseclub nach Neapel

Amalfiküste 2007

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Sprachlosigkeit schon beim ersten Anblick der neapolitanischen Küstenregion. Bereits Neapel ließ die Herzen der Teilnehmer vom TVH – Reiseclub höher schlagen. Was sich für sie auf der Panoramastraße über der pulsierenden Hafenstadt offenbarte, war eine wahrhaft  italienische Kulisse, wie sie gelungener nicht sein kann. In der Ferne die Vulkaninsel Ischia und in greifbarer Nähe das Kratermasiv vom Vesuv. Dann das pulsierende Leben im Herzen der Millionenstadt Napoli mit den Prachtbauten aus der glorreichen Bourbonenzeit. Im Besichtigungsprogramm war  neben dem Spanischen Viertel auch der Besuch der prunkvollen Jesuitenkirche Gesu Nuovo  und dem Klosterkomplex Santa Chiara im historischen Viertel. Gleiche neben an lebt heute an der 3 km langen engen Altstadtgasse der Spaccanapoli der „ echte Neapolitaner “ in ärmlichsten Verhältnissen.

Zunächst mit ihren zwei angemieteten Minibusen und dann zu Fuß erreichte die  Reisegruppe den stadtnahen Vulkankegel. Der Blick  von 1277 Meter auf den Golf und in den 300 Meter tiefen Krater ließ den mühsamen Anstieg schnell vergessen. Auf die geplante Kostprobe des legendären Vinum vesuvianum, dessen Eigenart in jedem Reiseführer gepriesen wird,  musste die 16 Haßlocher leider verzichten. Stattdessen besuchte die Reisegruppe das einmalige Königsschloss der Bourbonen in Caserta. Ein weiterer Höhepunkt der Studienreise war der Besuch von Pompeji und Paestum. Manfred Höll hatte die Teilnehmer auf dieser sechsten Italienreise wieder an besonders beeindruckende Plätze geführt und durch seine kunsthistorischen Ausführungen zur griechischen Tempelarchitektur gut vorbereitet. Der Theorie folgte die Praxis vor Ort.  Sowohl die Geschichte der durch den Vulkan verschütteten römischen Siedlung Pompeji als auch die archäologische Meisterleistung der Ausgrabung war Teil einer interessanten Führung.

Ebenso beeindruckend wie erlebnisreich war auch der Abstecher nach Paestum, der sich als ein wahrer  Kulturgenuss erwies.  Der Gruppe bot sich ein geradezu atemberaubender Anblick, als die drei bestens erhaltenen dorischen Tempel plötzlich in majestätischer Größe aus den flachen grünen Küstenland ragten. Im goldgelben Farbton strahlten die wuchtigen Säulentempel als ein Zeugnis des frühen Griechentums an der Küste Kampaniens.

Die zweite Hälfte der einwöchigen Kulturreise war der Amalfiküste vorbehalten. Über Salerno und Vietri sul Mare ging es entlang auf der engen aber schönen Küstenstraße bis Amalfi und Positano. Programmteil war auch der Besuch des mittelalterlichen Ravello mit der Villa Rufolo. Nirgendwo anders als vom Belvedere im gepflegten Garten der Villa Cimbro mit den verwitterten Marmorbüsten  auf der Balustrade, das wie ein Balkon über den Abgrund schwebt, genoss die Gruppe eine bessere Panoramasicht. In den Bergen oberhalb von Positano war Station für die Feinschmecker. In der Trattoria La Tagliata bei Luigi, die schon Altkanzler Schröder begeisterte, kehrte man ein und lies es sich in fröhlicher Runde schmecken. Bis zum Ende der einwöchigen Kulturreise gehörte das bekannte Lied „ O  Sole mio  “ zum gängigen Repertoire  der Reisegruppe.  Beim Besuch von Capri allerdings verstummte es. Statt der bis dahin wärmenden Sonne zog ein kräftiger Wind auf, der für fallende Temperaturen sorgte. Die kleine malerische Felseninsel bleibt aber dennoch in guter Erinnerung. Allein schon wegen dem Blick auf die Faraglione–Klippen und dem Caprese, der als patriotische Tomaten-, Mozzarella- und Basilikum-Kreation nirgendwo besser schmeckt als hier.

tvh reiseclub neapel 2007

 


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