TVH Reiseclub in Sizilien

Für die Haßlocher Reisefreunde des TVH bleibt Sizilien in bester Erinnerung

TV Haßloch Reiseclub Sizilien 2010

Vor 10 Jahren trafen sich das erste Mal Mitglieder des Haßlocher Sportvereins, um gemeinsam auf Kulturreisen zu gehen. Mittlerweile gehören diese Reisen zum festen Vereinsangebot und sind immer schnell ausgebucht. Einen besonderen Vorzug genießen dabei die Studienfahrten nach Italien, die bislang allerdings nicht in die südlichen Regionen dieses kulturreichen Landes führten. Es wundert deshalb nicht, dass die achte Italienreise des TV-Reiseclubs nach Sizilien ging.

Wie immer hatte der Vereinsvorsitzende Manfred Höll die Reise organisiert und war vor Ort Reiseleiter für die 16 Teilnehmer. Bereits nach der Landung in Catania begann für sie der Inseltraum. Schon die ersten Kilometer in Richtung Taormina vermittelten einen neuen Eindruck, der sich nicht mit dem Italien des Nordens in Einklang bringen lies. Zwischen der dunklen Lavaerde und den grünen Wein- und Zitrusgärten hatte die Reisegruppe das erste Quartier bezogen. Der Traumblick zum  Mongibello, den „Berg der Berge“ wie die Sizilianer den Ätna auch gerne bezeichnen, bewunderte die Reisegruppe zunächst als grandiose Kulisse von den Stufen des griechisch-römischen Theaters der Terrassenstadt Taormina.

Und natürlich wurde der größte und höchste Vulkan Europas mit seinen vielen Nebenkratern auch ganz aus der Nähe betrachtet. Vulkanismus als Thema setzte sich dann an den weiteren Tagen auf den Liparischen Inseln fort. Mit Fischerbooten ging es zur Insel Vulcano, um im Schlammbad die  heilende Wirkung der Schwefelfumarolen zu erproben. Die Nachtfahrt zum noch aktiven Stromboli mit seinen ständigen Feuerausbrüchen gehörte zum krönenden Abschluss auf dem beschaulichen Inselarchipel.

Der zweite Teil der Reise führte nach Syrakus. In den engen Gassen der Altstadt Ortigia fanden die Teilnehmer die Spuren längst vergangener Tage. Die großartige Stadt, die im Altertum an Macht und Ansehen nicht hinter Athen zurück stand, war eine Fundgrube verschiedener Stilrichtungen. An der Piazza Duomo beeindruckten im geschlossenen halbrund die prachtvollen Barock-Palazzi und der Dom selbst durch die Kombination verschiedener Baustile. Ein Leckerbissen besonderer Art bot sich den Hasslochern auf dem Fisch- und Gemüsemarkt, und es war kein Wunder, dass er für den Appetit der anschließenden Gaumenfreuden sorgte. Natürlich fehlte dazu nicht der Wein, der auch sonst überall unterwegs probiert werden konnte. Die Gruppe bedankte sich für dessen reichlichen Genuss mit einem spontanen Gesang im „Ohr des Dionysos “ noch bevor sie Syrakus in Richtung Südosten verließ.

Mit drei Minibussen ging die Tour weiter über die Barockstadt Noto und über Ragusa nach Caltagirone. Für die letzten drei Tage war eine alte Masseria, eine überaus schöne Herberge und zugleich eine gute Ausgangsstation für den Besuch antiker Stätten im Inselinneren. Einen unvergesslichen Eindruck bot das Tal der Tempel in Agrigent mit vielen archäologischen Zeugnissen aus der griechischen Siedlungsgeschichte. Der Besuch in Agrigent wird auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil hier die Reisegruppe mit einem reichhaltigen und sehr schmackhaften sizilianischen Fischessen verwöhnt wurde.


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