Die Vereinsnostalgie des TV Haßloch

Vereinsnostalgie

Alte Vereinsprotokolle und Kassenbücher wieder aufgetaucht

Wie es heute um das gesellschaftliche Leben in unserem Verein, das notwendige Engagement seiner Mitglieder und die finanzielle Seite aussieht, dürfte weitestgehend bekannt sein. Aber wie war es um das Vereinsleben in den früheren Jahren bestellt?

Darüber können uns die wiedergefundenen Kassen- und Protokollbücher des TVH von 1898 bis 1963 viel sagen. Aus der Sütterlinschrift entschlüsselt, zum Teil 100 Jahre alte Hauptnotizen, geben interessante Aufschlüsselungen, die uns manchmal schmunzeln und oft staunen lassen, wenn wir sie mit der heutigen Zeit vergleichen.

Die beiden Hobby-Historiker, Gerhard Laut und Bernd Schwab stöberten bereits vor einigen Jahren in der Vereinsgeschichte des TV Haßloch und brachten interessante Auszüge aus dem damaligen Vereinsleben zu Papier.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der „Entstehungsgeschichte“ und den nachfolgenden Jahren.

Zur Einleitung beginnen wir mit einem kleinen Bericht über die Geschichte von Haßloch.

 

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Die Geschichte Haßlochs

Haßlochs erste Erwähnung in Urkunden ist in der Mitte des 12. Jahrhunderts zu finden. 1155 erwarb der Abt des Mainzer Stiftes St. Alban einen Hof und bewirtschaftete ihn. Das Dorf, in dem der Hof lag, wurde bald aufgegeben. 1330 erwarben die Herren von Falkenstein den Besitz. Es wurde eine Wasserburg eingerichtet, die sich zum Raubritternest entwickelte. 1356 wurde die Burg Haßloch von Erzbischof Gerlach von Mainz besetzt und erhielt von Kaiser Karl IV. das Recht zu einer Stadtgründung. Zu dieser kam es nie, die Erzbischöfe blieben jedoch die unangefochtenen Besitzer. Im Jahr 1805 wurden die Überreste der Burg von der Gemeinde erworben. Das räumliche Zusammenwachsen mit der benachbarten Stadt und die wirtschaftliche Orientierung nach Rüsselsheim führte dazu, dass das zu dieser Zeit etwas über 700 Einwohner/innen zählende Dorf im Jahr 1951 eingemeindet wurde. 

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Heute

...leben rund 7.600 Einwohnerinen und Einwohner in Haßloch. Beliebter Aufenthaltsort ist das Naherholungsgebiet an der Horlache, nach dessen Besuch zahlreiche Gaststätten zum  Verweilen einladen. Haßlocher Apfelwein gibt es beim Ebbelwoifest, und der Verein "Mir Haßlischer" sorgt für Abwechslung im kulturellen Leben. Der Männergesangsverein MGV Liederkranz Haßloch hat es zu überregionalem Ansehen gebracht. Eine lange Tradition hat auch der Sportverein TV 1890 Haßloch, der ein umfassendes Angebot im Sportbereich anbietet. Zu seinen Sportstätten zählen Tennishallen und ein Kunstrasenplatz.

Zum Ausruhen und Spazierengehen lädt der Horlachgraben ein. Die Horlache umspannt den Ortsteil Haßloch und reicht bis nach Königstädten und zum Ostpark. Durch das Naherholungsgebiet sind das Waldschwimmbad und der Sinnespfad am Naturfreundehaus zu erreichen. Auf dem Sinnespfad, der mit einem Sonderpreis des Hessischen Umweltministeriums ausgezeichnet wurde, kann man Natur hören, riechen und fühlen. Im Nordosten grenzt Haßloch an den 40 Hektar großen Ostpark, in dem sich neben Wildgehege und Spielwiesen auch ein Biergarten mit Minigolfanlage und weiteren Freizeitmöglichkeiten befindet.


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